Vietnam 2006

 

So - Vietnam ruft - wir sind gespannt, was uns dort erwartet. 10 Tage haben wir - davon je 5 im Norden rund um Hanoi und 5 im Süden in Ho-Chi-Minh City
Eine typische Straße im Zentrum Hanois. Überall stehen Mopeds rum, auf den Bürgersteigen sitzen Händler und verkaufen alles, was nicht niet- und nagelfest ist...
Ein Moped-Parkplatz in Hanois Innenstadt. Eigens eingesetzte Parkplatz-wächter stellen die Mopeds so dicht aneinander, dass nichts mehr dazwischen passt. Die Ankunftszeit wird mit Kreide auf dem Sattel vermerkt, bezahlt wird bei Abholung. Nur schade, daß der Parkplatz auf dem Gehsteig ist...
Ein Radfahrer auf unserem Weg zur Ha-Long Bucht. Hinten im Korb ist eine Ente, die er wahrscheinlich auf dem nächsten Markt verkaufen wird.
Eine der zahllosen Reisplantagen, die wir auf unserem Weg gesehen haben. Vietnam ist der weltweit zweitgrößte Reisproduzent, die Pflanze braucht wohl sehr viel Liebe und Pflege, damit die Ernte erfolgreich ist. Zum Teil nutzen die Vietnamesen noch uraltes Equipment, um den Reis zu pflegen.
Und hier ein Bild aus der Ha-Long Bucht. UNESCO Weltkulturerbe. Leider ist die Bucht von Dschunken total übervölkert, Dieselgeruch und Ölfilm auf dem Wasser sind die Folgen. Die Segel werden nur für das Fotoshooting gesetzt.Mittlerweile wissen auch die Vietnamesen, wie man Touristen zufrieden stellt...
Idyllisch ist die Ha-Long Bucht - keine Frage. Und es gibt noch immer Familien, die auf einem Floß leben, dort fischen und den gefangenen Fisch verkaufen. Sie kommen nie von Ihrem Floß herunter und verbringen dort ihr ganzes Leben....einfach unglaublich, oder?
Eines der typischen Bilder Vietnams, aufgenommen auf dem Flughafen von Hanoi, während wir auf den Flug nach Saigon (Ho-Chi-Minh City) warten.
Straßenbild aus Ho-Chi -Minh. Hier werden vielerlei Früchte wie Ananas oder (im Bild zu erkennen) Jackfruit verkauft.
Die Ananas war wirklich lecker.....
und so siehts auf den Straßen in Saigon aus.... die Menschen vermummt (besonders die Frauen), da Bräune als unschick gilt - je wohlhabender, umso weisser.... Der Mundschutz dient allerdings gegen die verschmutzte Luft, nützt aber wahrscheinlich nicht wirklich.....
Elektrik in asiatischen Ländern ist ein Kapitel für sich - unseren Standard kennt man dort nicht - aber ein Sprichwort sagt ja: wer Ordnung liebt, ist zu faul zum suchen.... passt hier auch en wenig....
Drei Chinesen mit dem Kontrabass, äh 3 Damen mit Ihrem mobilen Sari-Sari Store. Die Damen verkaufen ihr Obst und Gemüse direkt an der Straße.... und wenn keine Kunden da sind, wird halt gelesen...
Auf unserer Tour ins Mekong-Delta gab es die einmalige Gelegenheit für mich, eine Python zu fühlen. Nicht schlecht, vor allem nicht glitschig. Aber die Schlange schien schon ziemlich alt zu sein, hatte jedenfalls nicht den "Biss" und die Körperspannung, die ich erwartet hatte. Vielleicht war sie auch nur müde....
So geht die Reise durch einen kleinen Nebenarm des Mekong Flusses. Jeder bekam einen landestypischen Hut aus Reisfasern, 4 Mann ins Boot und ab ging die Post. Es war schon unheimlich, wenn man an den Vietnamkrieg dachte und daran, daß und wie die Vietnamesen hier ihren "Heimvorteil" ausspielten... Die erschütternden Bilder dazu hatten wir in einem Kriegsmuseum gesehen.
Dennoch war es ein schönes Erlebnis, auf einem dieser Boote nahezu lautlos duch die verzweigten Kanäle des Mekong zu gleiten.
Ein weiterer Tagesausflug führte uns zu den Cu-Chi Tunnelsystemen. Rund 250 km lang ist das komplette Tunnelsystem, in dem der Vietkong über mehrere Jahre lebte. Die Schlafräume lagen direkt unter den amerikanischen Militärbasen - hier war man am sichersten ;-) Der Boden ist Hart wie Beton, die Folge der exzessiven Verwendung von Napalmbomben. Sie ließen den Sand schmelzen und festigten das Tunnelsystem...