Fuerteventura 2010, 28.02. - 06.03.
Mal etwas anderes für uns - nach 1986 wieder einmal eine Insel der Kanaren. Genau richtig, um den Winter zu verkürzen (wer hätte gedacht, daß Mitte Juni bei uns noch immer Temparaturen um 12 Grad herrschen?). Auf Fuerteventura hatten wir jedenfalls immer angenehme Temperaturen, zwar einen frischen Wind, aber selbst das sonnen und baden war möglich.
Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, rund 120 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Mit einer Fläche von 1659,74 Quadratkilometern hat die Insel einen Anteil von 22,15 Prozent an der gesamten Landfläche der Kanaren, damit ist sie nach Teneriffa die zweitgrößte Insel des Archipels. Fuerteventura hat 100.929 Einwohner (Stand 1. Januar 2008).[1] Die Hauptstadt ist Puerto del Rosario, wo sich auch der Inselflughafen befindet. Die Landessprache ist Spanisch. Fuerteventura bildet mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren.
Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand vor etwa 20,6 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Die Entstehungsgeschichte im Allgemeinen ist im Kapitel Kanarische Inseln ausführlich beschrieben. Der Großteil der Inselmasse entstand vor ca. 5 Millionen Jahren und ist seitdem durch Wind und Wetter stark erodiert. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4.000 bis 5.000 Jahren. Der höchste Punkt auf Fuerteventura ist der Berg Pico de la Zarza (807 m), auch Pico de Jandía genannt, auf der gleichnamigen Halbinsel.
Im Nordosten der Insel findet man (bei Corralejo) große Sanddünenbereiche (Wanderdünen), die die Nähe der kanarischen Inseln zu Nordafrika sehr anschaulich werden lassen. (Parque Natural de las Dunas de Corralejo) Der Sand besteht aber zu großen Teilen aus zerriebenen Meerestiergehäusen (Muscheln, Schneckenhäuser) und die Bewohner legen großen Wert darauf, über mehr eigenen als Saharasand zu verfügen. An manchen Stellen findet man auch Kalkformationen vom ehemaligen Meeresboden, die ebenso wie die schwarzen Vulkanreste stark erodieren und ihren Teil zum meist gesprenkelten Sand beitragen.
Die Insel erreicht zwischen der Nord- und Südwestspitze eine Länge von knapp 100 Kilometern und misst an der breitesten Stelle 31 Kilometer. Der Istmo de la Pared ist mit fünf Kilometer Breite die schmalste Stelle Fuerteventuras und gliedert die Insel in zwei Teile: den nördlichen Teil Maxorata, nach dem auch die ursprünglichen Inselbewohner Majoreros benannt sind, und die südliche Halbinsel Jandía. Die Inselfläche von knapp 1700 Quadratkilometern ist, im Vergleich zu anderen Kanarischen Inseln, mit 54 Einwohnern pro km² nur sehr dünn besiedelt - Tendenz stark steigend sowohl bei Einwanderern als auch bei Touristen. Es gibt bereits Proteststimmen, die mit hochgerechneten Bettenzahlen künftiger Jahre eine Gegenbewegung einleiten wollen.
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Die Westküste Fuertes, die es uns besonders angetan hatte. |
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Dies der wohl bekannteste Eindruck, die kilometerlangen und sehr breiten Sandstrände der Ostküste. Besonders bei Sotavento in Richtung Jandia war der Strand bemerkenswert. |
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Auf unserer morgendlichen Joggingtour hatten wir Glück, daß die Gezeiten günstig lagen. Bei Niedrigwasser hatten wir immer die Möglichkeit, direkt vom Strand ins Hotel zu kommen. |
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Westküste bei Cofete - Blick in Richtung Norden |
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Wüstenähnliche Vegetation bei Cofete |
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Morro Jable - ein noch einigermaßen nettes Fischerdorf mit Promenade und Tapas-Bars in den Seitenstraßen |
| Straße nach La Pared | |
| La Pared, ein kleines Dörfchen an der wilden Westküste der Insel. Schwarzer Sand und leider keine Möglichkeit, in den Wellen zu baden. | |
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Welle in La Pared |
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| Cafe in La Pared. Von dort - bei spanischem Bier und selbstgemachten Ziegenkäse - kann man einen herrlichen Blick auf die Bucht geniessen. | |
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Das Inland Fuerteventuras teilweise sehr karg und wüstenartig. |
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I believe I can fly... |
| An jedem Kreisverkehr stehen Skulpturen und Kunstwerke, die die Tristesse an der Hauptstasse ein wenig auflockern. | |
| Auch dies ist ein Kreisverkehr in der Nähe von Jandia. |