Swiss Alpine 2006

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Tja - als der Sommer Pause machte - er hat sich ja eigentlich verabschiedet. Am Vortag des Laufes hat es so dermaßen geschüttet, daß die Strecke an zwei Stellen durch Schlammlawinen verschüttet war....die Helfer habens aber wieder gerichtet...
Catrina und Berthold vor Catrinas Start - dem K21 mit immerhin auch 590 Höhenmetern
hier werden die Startunterlagen abgeholt....
und da ist der Start schon nah - heute ohne Brille, ohne Pulsmesser und ohne Uhr - ein besonderes Erlebnis, so zeitlos zu laufen...
...besonders gut...
...und dann noch rund 20 Minuten schneller als erwartet - es hat einfach alles gestimmt bei diesem Lauf!
Ursel - diesmal beim C42, dem Kulturmarathon gestartet. Ihr ist es wie mir im letzten Jahr ergangen - das Viadukt im Hintergrund hat sie während des Laufes nicht gesehen.....
....und auch Ursel - wie wir alle drei - kommt super gut über die Distanz und bestens gelaunt ins Ziel.
Der Start des K42 in Bergün - hier habe ich bei Barbara und Hans den Abend und die Nacht vor dem Lauf verbracht. Nachdem ich mit dem Zug angreist bin, gabs erst einmal ein ordentliches Nuselnachtessen mit Gerstenbier und danach sind Hans und ich noch in die Kakadubar auf ein Weizen gegangen....
...unser Start - es ging am Sägewerk los und wir sind zunächst eine 2 km Schleife gelaufen, bis wir wieder in den Ort Bergün kamen
...und da sind wir wieder - bei angenehmsten Temperaturen und toller Stimmung in Bergün. Hier trafen wir auf die 78er Läufer, die nach rund 4 Stunden Bergün erreichten.
Hans ist schon ganz vorne in der Spitze dabei, schon am Anfang an dritter Position
Der Aufstieg von Chants zur Keschhütte - das war zum Teil brutal steil
und vor allem ist das Wetter in den höheren Gefilden zunehmend schlechter geworden. Nebel, leichter Nieselregen und nur noch ganze 5 Grad über Null an der Keschhütte.
Völlig verfroren habe ich dann mein langärmliges Hemd übergezogen, glücklicherweise habe ich es mitgenommen. Um die Nummer nicht zu verdecken, musste ich es fürs Foto etwas hochziehen...
Die letzten Meter bis zur Keschhütte -
da ist sie schon im Nebel auszumachen...
und hier gab es dann auch eine warme Boullion, die die Lebensgeister wieder erweckte. Ich konnte hier auch mein Hemd wechseln, d.h. das langärmlige drunterziehen - was mit Musikequipment nicht ganz so einfach war...
Der Abstieg nach Alp Funtauna - runde 700 Höhenmeter gehts bergab auf matschigen Wegen und feuchten Grasstücken. Di Rinnsaale sind durch den Regen zu großen Pfützen geworden - da blieb kein Fuß trocken. Hier teilte sich auch der Weg der 78er und 42er.
Im Hintergrund die Keschhütte - hier 2 Läufer auf dem schmalen Pfad hinunter zur Alp Funtauna
...und schon wieder oben - jetzt auf dem Scaletta Pass. Von hier an gehts nur noch bergab...
Hans - volkommen konzentriert auf dem Abstieg nach Dürrboden...
...und so siehts in der Totalen aus - leider hatte ich nicht wirklich Zeit, die Umgebung zu geniessen....ein falscher Schritt und das Rennen ist zuende.
....dennoch gings mir fantastisch - besonders im Wissen, daß es nur noch leicht bergab geht... glücklicherweise war ich schon vor 2 Jahren zu Fuß in Dürrboden...
Dürrboden ist erreicht.....
...und 17 km später auch das Ziel....bestens gelaunt und super gut drauf....
....habe ich das Ziel nach 5:15 Std. erreicht. So gut hab ichs mir in meinen kühnsten Träumen nicht vorgestellt - es war wohl die richtige Einstellung....oder das Gerstenbier von Barbara oder das Weizen aus der Kakadubar? Oder alles zusammen???
Auf jeden Fall war es ein sensationelles Erlebnis - im nächsten Jahr bestimmt wieder....und dann vielleicht in der Königsklasse...mal sehen....
Barabara und Hans waren auch noch da, nach einem kleinen Essen ging es für uns dann wieder weiter nach Hause.

Catrina: K21 02:18:04 Std.

Ursel: C42 04:26:52 Std.

Hans: K42 03:40:35 Std.

Jörg: K42 05:14:51 Std.